RAL 8008 Olivbraun
Kräftig und ruhig. Nimmt Licht aus dem Raum, wirkt auf Möbeln und Türen sehr wertig.
Olivbraun trägt einen kühlen, grünlichen Schimmer, der ihn von seinem Nachbarn Lehmbraun deutlich abhebt: Wo Lehmbraun ins Rötliche, Warme geht, bleibt Olivbraun herb, gedeckt und leicht schattig. Es ist ein Ton, der nicht laut wird, sondern sich zurücknimmt und trotzdem Präsenz hat. Man könnte ihn als das stille Gegenstück zu klassischem Braun beschreiben, mit einem Hauch von Moos, Rinde und altem Leder darin. Er wirkt erwachsen, fast introvertiert, aber nie langweilig.
Auf großen Flächen wie Küchenfronten oder Schranktüren entfaltet Olivbraun eine erdende Wirkung, die einen Raum verankert, statt ihn zu füllen. Bei viel Tageslicht zeigt sich sein grünlicher Unterton deutlicher, fast wie feuchtes Laub im Gegenlicht, während er in gedämpfter Beleuchtung fast schwarzbraun wirkt und dadurch eine dichte, geborgene Stimmung schafft. In kleinen Räumen kann er intim wirken, in offenen Küchen setzt er einen ruhigen Gegenpol zu heller Umgebung. Er verändert sich mit dem Licht, ohne dabei seine Grundhaltung zu verlieren.
Zu Holz mit warmem, rötlichem Ton wie Nussbaum oder Kirsche entsteht ein reifer, gediegener Kontrast, während helle Eiche das Olivbraun frischer und moderner erscheinen lässt. Metalle mit mattem Finish, etwa gebürstetes Messing oder geschwärzter Stahl, nehmen die Erdigkeit auf und geben ihr einen leichten Glanzpunkt. Textilien in Senfgelb, Rost oder ungebleichtem Leinen passen gut dazu, ebenso Naturstein wie Sandstein oder Travertin, die die gedeckte Wärme des Tons weiterführen. Es ist eine Kombination, die Material und Farbe gleichermaßen ernst nimmt.
RAL 1011 Braunbeige liegt eine Stufe heller und funktioniert als sanfter Übergang für Wände oder Nebenflächen, ohne das Olivbraun zu übertönen. RAL 9001 Cremeweiß bringt als passendes Weiß Leichtigkeit ins Bild, etwa an Decken, Fensterrahmen oder Sockelleisten, und schafft einen klaren Rahmen für die dunklere Fläche. RAL 8022 Schwarzbraun übernimmt die Rolle des Kontrastgebers an Griffen und Sockeln, es setzt kleine, dunkle Akzente, die dem Ganzen Tiefe geben, ohne die Grundstimmung zu verändern.
Im Vergleich zu Lehmbraun bleibt Olivbraun kühler und grüner, während Rehbraun heller und greisstichiger wirkt, fast wie verwittertes Holz. Beigebraun schließlich ist der neutralste der drei Nachbarn, freundlicher und weniger erdig, was ihn eher in helle, offene Räume passen lässt. Olivbraun dagegen bleibt der Ton mit dem meisten Charakter, für Räume, die eine ruhige, aber klar erkennbare Farbstimmung tragen sollen.
Wofür unsere Kunden RAL 8008 bestellen
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Möbel und Küchenfronten 40 %
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Boot und Außenbereich 15 %
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Fliesen und Bad 11 %
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Beton und Boden 9 %
Andere kombinieren so
- RAL 1011 Braunbeige eine Stufe heller
- RAL 9001 Cremeweiß das passende Weiß
- RAL 8022 Schwarzbraun für Griffe und Sockel
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