RAL 6026 Opalgrün
Kräftig und ruhig. Nimmt Licht aus dem Raum, wirkt auf Möbeln und Türen sehr wertig.
Opalgrün trägt in sich einen Widerspruch, der es besonders macht: Es ist dunkel, aber nie schwer. Anders als sein Nachbar Türkisgrün, der kühl und klar ins Bläuliche zieht, liegt Opalgrün ruhiger, fast samtig, mit einem Hauch von Tiefe, der an das Innere einer Muschel erinnert. Es wirkt gefasst, nicht laut, und genau das macht es zu einem Ton, der sich nicht aufdrängt, sondern trägt.
Auf großen Flächen wie Küchenfronten entfaltet sich diese Tiefe am deutlichsten. Der Ton nimmt Licht auf, statt es zurückzuwerfen, und schafft so eine Ruhe im Raum, die auch bei viel Tageslicht nicht kühl wird. Auf Fliesen im Bad zeigt er sich dagegen kompakter und dichter, fast wie poliertes Gestein. Bei wenig Licht, etwa am Abend, verliert er sein Blau und nähert sich einem tiefen, warmen Waldgrün an, das den Raum eher umschließt als öffnet.
Zu hellem Holz wie Eiche oder Ahorn entsteht ein Zusammenspiel aus Wärme und Tiefe, das nicht nach Kontrast, sondern nach Ergänzung aussieht. Auf dunklerem Holz, etwa Nussbaum, wird der Ton eher zum ruhigen Hintergrund. Messing und gebürstetes Gold holen die leicht opalisierende Note hervor, während mattes Schwarz die Fläche erdet. In Textilien wie Leinen oder grobem Wollstoff wirkt Opalgrün erdig und beständig, an Naturstein wie Schiefer oder dunklem Marmor fügt es sich fast unsichtbar ein.
Minttürkis, eine Stufe heller, öffnet die Fläche und nimmt der Tiefe etwas von ihrer Schwere, ideal für angrenzende Elemente wie Regale oder Nischen. Cremeweiß ist das Weiß, das zu Opalgrün gehört: Es hält den Ton warm und lässt ihn nicht ins Kalte kippen. Graphitschwarz, an Griffen oder Sockeln eingesetzt, gibt der Fläche eine klare Kante und sorgt für einen Abschluss, der die Tiefe des Grüns noch einmal betont.
Im Vergleich zu Türkisgrün bleibt Opalgrün wärmer und weniger kühl im Unterton. Patinagrün ist heller und offener, fast wie eine gealterte, verblasste Variante desselben Gedankens. Kieferngrün wiederum zieht stärker ins Gelbliche und wirkt dadurch erdiger, während Opalgrün seine Tiefe aus dem Blau bezieht und dadurch kühler, aber nie kalt bleibt.
Wofür unsere Kunden RAL 6026 bestellen
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Möbel und Küchenfronten 47 %
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Fliesen und Bad 22 %
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Beton und Boden 7 %
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Buntlack, innen und außen 5 %
Andere kombinieren so
- RAL 6033 Minttürkis eine Stufe heller
- RAL 9001 Cremeweiß das passende Weiß
- RAL 9011 Graphitschwarz für Griffe und Sockel
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