Die korrekte Verwendung: Bootslacke für Holz und Metall

 

Vielen Dank an Belar H. für die Einsendung.

Belar wollte sein Kanu aus Holz und Metall streichen, versiegeln und vor schädlicher UV-Strahlung schützen. Dafür nutzte er den Halvar Bootslack in farblos.

Wie das genau funktioniert, worauf Sie zu achten haben und was Sie benötigen, erfahren Sie hier.

Sie benötigen

- Bootslack
- feines Schleifpapier
- evtl. Malerkrepp, um die nicht zu beschichtende Fläche abzukleben
- Farbrolle, Pinsel oder Becherpistole
- bei Bedarf eine Verdünnung (diese kann auch anschließend zur Gerätereinigung genutzt werden)

    Vorbereitung und Verarbeitung

    1. Die Verarbeitung und vor allem die Trocknung von Bootslacken sollte nicht unter 10°C stattfinden. Diese Angabe bezieht sich auf Lackmaterial, Untergrund und Raumtemperatur während der Verarbeitung und der darauf folgenden Trocknungs- und Aushärtezeit.
    2. Staubquellen sollten entfernt werden.
    3. Kleben Sie mit Malerkrepp die Flächen ab, die nicht beschichtet werden sollen. Rühren Sie die Farbe vor dem Gebrauch gut um.
    4. Der Untergrund muss vor Gebrauch angeschliffen werden und sauber, trocken, fett-, silikon- und wachsfrei sein. Lose Altanstriche oder Rost sollten Sie vorher unbedingt entfernen. Wichtig: Keine Seifenhaltigen Reiniger, oder Scheuermilch nutzen. Diese werden aus Fettsäuren hergestellt und eignen sich daher nicht dazu, Fett zu lösen.
    5. Eine Grundierung ist nicht nötig.
    6. Falls gewünscht verdünnen Sie den Bootslack mit ca. 5 - 10% Verdünnung.
    7. Spritzen, rollen oder streichen Sie die Farbe. Es werden 1 - 2 Anstriche empfohlen.
    8. Die Trocknung erfolgt bereits nach 3-8 Stunden. Das Produkt kann dann problemlos überlackiert werden.

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